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Wald Waldgürtel auf AmrumAmrum ist die waldreichste Nordseeinsel. In der Inselmitte wurden rund 180 ha Heide aufgeforstet, vorwiegend mit Nadelbäumen, jedoch auch mit Birken, Erlen und Eichen. Für die Pflege ist der Forstbetriebsverband Amrum zuständig.

Wäscherei größerer Wäschereibetrieb ist die "Amrumer Inselwäscherei" in Wittdün.

Wandelbahn Wittdüner Strandpromenade - führt kilometerlang um die Südspitze. Sie wurde in den Jahren 1914/1921 als Uferschutzmauer gebaut. Am Nordstrand wird die Strandpromenade durch eine Bohlenpromenade bis zum Hafendeich ergänzt.

Wattenmeer WattenmeerWatt ist jener Teil der Nordsee, der bei Ebbe trocken fällt. Dazu gehört das Watt zwischen Amrum und Föhr, in der Kniepsandbucht bei Wittdün und Sandwatten vor dem Kniep. Bei Ebbe werden unter sachkundiger Führung Wattwanderungen nach Föhr (oder umgekehrt) durchgeführt.

Wattweg (nach Föhr) Zwischen den Inseln Föhr und Amrum besteht ein etwa sechs km langer gekennzeichneter Wattweg, der auf Amrum südlich der Seevogelwarte an der Odde anfängt und auf Föhr bei Großdunsum Föhr-West erreicht. Der Weg sollte nur unter wattkundiger Führung begangen werden.

Wanderwege Abseits der asphaltierten Autostraße ist die Insellandschaft von zahlreichen Wanderwegen erschlossen. Ein gekennzeichneter Hauptwanderweg führt vom Leuchtturm über Nebel durch Wald und Heide nach Norddorf. Landschaftlich reizvoll ist auch der Wattwanderweg vom Seezeichenhafen bis nach Norddorf.

Wassersport - Häfen Hafen SteenoddeFür Wassersportler gibt es in Steenodde und in Wittdün Hafenanlagen. Der Landungssteg in Steenodde hat Liegeplätze für Gäste, auf denen die Boote bei Ebbe trocken liegen. Bei Hochwasser beträgt die Wassertiefe hier bis 2,60m.

Der Amrumer Yachtclub Hafen in Wittdün hat ebenfalls Liegeplätze für Gäste. Wassertiefe bis 2,50m. Der Hafen bietet unter anderem Werkstatt, Tankstelle und Zollabfertigung.

Westerheide (fries.: Waasterhias) Ortsteil von Nebel westlich der Hauptstraße zum Wald hin.

Wildkaninchen Auf Amrum gibt es wenige Arten von Säugetieren. Das Wildkaninchen ist jedoch gebietsweise sehr häufig vertreten. Während der sommerlichen Jagdruhe ist es sehr zutraulich. Es wurde etwa anno 1230 vom dänischen König Waldemar angesiedelt.

Wittdün Hauptstraße Wittdün(fries.: Witjdün) 1890 entstand auf der unbesiedelten Südspitze der Badeort Wittdün. Wittdün leitet sich vermutlich von Vitten ab, das wiederum vom skandinavischen fed abstammt, was soviel wie Lagerplatz bedeutet. Gründer war der Kapitän Volkert Quedens, der mit einer Landungsbrücke und einem aus Fertigteilen errichteten Hotel den Anfang machte. Die Wandelbahn, eine kilometerlange Strandpromenade, entstand als Amrums größtes Bauwerk gegen die sturmflutträchtige Nordsee. Sie wurde in mehreren Abschnitten zwischen 1914 und 1929 erbaut. Immer schon ist das heutige Seebad ganz auf Gästebesuch eingestellt. Durch die Fähren am Anleger und das bunte Bild der Fischkutter erhält Wittdün ein maritimes Flair. Zahlreiche Geschäften laden zum gemütlichen Bummeln ein. Als Hafenort bildet die Südspitze das Tor zur Insel.

Wriakhörn ist der südlichste Ausläufer der Dünen auf Amrum. Dahinter hat sich ein kleines Gewässer, der Wriakhörn - See, als Vogelparadies gebildet hat. Der am Westende der Oberen Wandelbahn beginnende Wanderweg führt am Nordstrand des Sees entlang und quert seinen Westteil zur eigentlichen Dünenspitze, dem "Hörn".

w.d.r. die Wyker Dampfschiffreederei, nicht zu verwechseln mit dem Rundfunksender ist auch für den Linienbusverkehr auf Amrum zuständig.