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Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta) brütet am liebsten in den Salzwiesen, unweit des schlickiges Watts. Er ernährt sich von Würmern und Krebsen. Dafür durchsiebt er mit seinem langen und gebogenen Schnabel, durch pendelnde Kopfbewegungen Wasser und Schlick.

 

Sandregenpfeifer (Charadrius alexandrinus) brütet regelmäßig auf der Insel im Wattenmeer. Er sucht sich aber auch geeignete Gebiete an den Festlandsküsten. Offene Flächen mit spärlichem Bewuchs, Dünen und Strände. Da dies aber auch bevorzugte Gegenden für Touristen sind, ging die Zahl der Brutpaare in den letzten Jahren stark zurück.

Sanatorium siehe Satteldüne

Satteldüne Eine Düne westlich von Nebel. Der Begriff Satteldüne bezieht sich jedoch auf die Kinderfachklinik der LVA.

Schießsport Gäste die am Sportschießen teilnehmen möchte, wenden sich an den Amrumer Schützenverein von 1972.

Schlick sind Ablagerungen von Sedimenten im Wattenmeer. Er gilt als natürliches Heilmittel.

Schule Die Dörfergemeinschaftsschule liegt als Realschule mit Grund- und Hauptschulteil in Süddorf am.

Schullandheime Ban Horn Honigparadies

Schwimmbad

Meerwasser-Schwimmbad mit Sauna und Solarium

Norddorf

Mo - Sa:

10.00 - 16.00 Uhr

ab 24.03

Amrum Badeland

Wittdün

   

Schutzstation Wattenmeer eine von vielen Naturkundlichen Informationszentren mit biologischen Schausammlungen. Das Personal steht für interessierte Gäste zur Verfügung. Das Informationszentrum befindet sich in Wittdün mit Kurverwaltung und Kursaal.

Seehunde/ Kegelrobben Im Bereich der Insel tummeln sich rund eintausend Seehunden. Bei Ebbe sind die kleinen Torpedos mit den süßen Knopfaugen auf den Sandbänken im Watt oder vor der Insel zu finden. Unwiderstehliche Touristenattraktion. Am putzigsten sind junge Seehunde, genannt Heuler. Zu sehen im Juni und Juli. Neben Seehunden gibt es noch die viel größeren Kegelrobben (6 Zentner schwer, bis 2,30 m groß). Leider gibt es von ihnen nur noch etwa 50. In Deutschland werfen die Kegelrobben nur auf den Außensänden Knobsand und Jungnamensand zwischen Sylt und Amrum. Ihre Jungtiere sind im Dezember zu sehen...

Seehundbänke heißen die den Inseln und Halligen seewärts vorgelagerten Sandriffe. Sie sind nur bei Ebbe zu sehen und dienen den Seehunden zum gemeinsamen Abhängen und Austausch des neusten Klatsch.

Seenotrettungskreuzer (SAR) Schiffe der im Jahre 1865 gegründeten "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" (DGzRS). Der moderner Seenotrettungskreuzer „Eiswette“ liegt mit vier Mann Besatzung in ständiger Bereitschaft im Seezeichenhafen.

Seevögel Im Sommer brüten 6000 Paare auf der Insel und verwandeln Amrum in das New York für Seevögel.

Seezeichenhafen Erbaut im ersten Weltkrieg. Durch den dort liegenden Tonnenleger "Johann Georg Repsold" werden Seezeichen instand gehalten und im Fahrwassern ausgelegt. Auch Heimat- und Schutzhafen für Krabbenkutter, Ausflugsschiffe und Yachten.

Skalnastal Sagenumwobenes Tal südlich der Vogelkoje mit Grabstätten aus der Wikingerzeit, die leider völlig versandet sind.

Springflut Alle 14 Tage, unmittelbar nach Neu- und Vollmond, heißt es für die Flut: „Sprungbereitschaft“. Grund: Mond und Sonne stehen in einer Geraden und bündeln ihre Anziehungskräfte. Die Flut steigt etwa einen halben Meter höher als normal und die Ebbe fällt einen halben Meter tiefer. Mit der Sturmflut in keiner Weise verwand.

Sport Angeln, Brandungsangeln, Gymnastik, Minigolf, Kegeln, Reiten, Schießsport, Segeln , Surfen, Schwimmen, Strandgymnastik, Tanz, Tennis, Tischtennis, Wandern.

Sportanlagen  Norddorf: an dem nach Nebel führenden Versorgungsweg und beim großen Parkplatz (Minigolf, Tennis, Tischtennis). Nebel: an der Hauptstraße zwischen Süddorf und dem Ortsrand von Nebel, gegenüber vom Mühlenmuseum.

St. Clemens Kirche Kleines aber feines Kirchlein in Nebel aus dem 13. Jahrhundert mit interessantem Seemannsfriedhof mit Grabplatten überwiegend aus dem 18. Jh.

Kirchenbesichtigung

Steenodde Friesenhaus zur Vergrößerung KLICKEN(fries.: Stianood) liegt in einer windgeschützte Bucht und beherbergt einen Hafen- und Ankerplatz. Der Ort wurde im Jahre 1721 gegründet. Zahlreiche vor- und frühgeschichtliche Grabstätten bewiesen, dass dort schon seit der Steinzeit reges Treiben geherrscht haben muss. Über die 1996/97 erneute Mole wird ein Großteil der Bau- und Brennstofflieferungen nach Amrum abgewickelt.

Steenodder Kliff heißt der Abschnitt de Wattseite Hügelgrabeingang auf Föhrzwischen der Steenodder Landungsbrücke und dem Ortsrand von Nebel. Schön für Radtouren.

Steingräber siehe Hügelgräber

Strandabschnitte teilen den gesamten Strand auf. Im Sommer werden die in Höhe der Insel-Orte gelegenen Abschnitte von DLRG-Rettungswacht-Stationen beaufsichtigt. Dennoch ist das Schwimmen auf eigene Gefahr. Sie verteilen sich fast gleichmäßig über die ganze Länge der Inselküste und sind somit hervorragend zum Wandern geeignet. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen bizarre Dünenlandschaften.

Strandhafer Strandhaferganz sicher lohnt sich ein Besuch in der "Blauen Maus". Dort brauen Sie ein Getränk gleichen Nahmens. Aber Vorsicht!!! Das Zeug hat es in sich.

Strandhallen sind wichtige Anlaufstationen für Amrumreisende. Im Sommer versorgen diese Restaurants am Strand Badegäste mit allem, was sie brauchen. Im Winter mit Grog und den verschiedensten Teesorte so wie ein paar lebenswichtigen Dingen. In Norddorf liegt die Strandhalle zusammen mit Schwimmbad, Badekabinen und Kinderbetreuung "Lollypop" am Ende der Strandstraße. Sie ist sowohl über die Ortsmitte, als auch über einen längeren Fuß- und Radweg zu erreichen. In Nebel steht die Strandhalle am Ende des durch die Dünen führenden Strunwai am Dünenparkplatz. Das Strandhäuschen in Süddorf befindet sich am Ende eines Dünenweges für Fußgänger. Der dazugehörige Parkplatz ist im Waldgürtel am Westrand von Süddorf etwa 100 m vom Strandhaus entfernt.

Strandkorbvermietung Die Vermietung erfolgt für die Strandbereiche von Wittdün durch die Kurverwaltung. In Norddorf, Nebel, Süddorf und Steenodde durch private Vermieter .

Straßennetz Die etwa 9 km lange Hauptstraße verbindet den Fähranleger in Wittdün mit der Ortsmitte von Norddorf.

 siehe Amrumkarte.

Sturmflut Vorgelagerte Sandbänke sowie der Kniepsand bilden einen natürlichen Schutz gegen die Angriffe der Brandung von Stürmen aus westlicher Richtung. Große Sturmfluten z.B. 1962 oder 1976, richteten aber auch auf Amrum beträchtliche Schäden an. Gefahrenpunkte: die Südküste von Wittdün, die Amrumer Deiche, tiefer gelegene Ortsteile von Nebel und die Dünenküste der Nordspitze.

Strandungsfälle Untiefen und Sandbänke vor Amrum verursachen immer wieder Strandungsfälle. In der Vergangenheit machten sich die Insulaner ein Hobby daraus und nutzten diese Sandbänke, Schiffe mittels irreführender Feuer zum Stranden zu bringen und auszurauben. Zu jener Zeit eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle. Mittlerweile haben die Strandpiraten ihr Hobby aber eingestellt und seit 1865 werden gestrandete Schiffe durch Amrumer Rettungsboote gerettet.

Süddorf Mühle in Süddorf(fries.: Sössaarep) wurde urkundlich erstmals anno 1464 erwähnt (aber sicher Jahrhunderte älter) und ist zusammen mit Norddorf das älteste Inseldorf. Dort steht das Elternhaus des legendären Hark Olufs. Viele Kapitäne und Kommandeure stammten von dort.

Südstrand Der Südstrand von Wittdün trägt seinen Namen sowohl im rein örtlichen Sinne, als auch deshalb, weil es sich hier um den einzigen echten Südstrand auf der Insel handelt. Er erstreckt sich vor der Wandelbahn bzw. oberen Wandelbahn, an der auch die Jugendherberge und das Strandhotel "Vierjahreszeiten" liegen.