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Nationalpark Wattenmeer Umgebung AmrumEr wurde 1985 als dritter deutscher Nationalpark ins Leben gerufen. Seiner Gründung ging ein 16jähriger Streit zwischen Regierung und Bevölkerung voraus. Er erstreckt sich über 285 000 Hektar, was etwa 17 % der Landfläche Schleswig-Holsteins ausmacht. Der Park umschließt die großflächigen Naturschutzgebiete "Wattenmeer nördlich des Hindenburgdammes" (20 200 ha) und "Nordfriesisches Wattenmeer"(137 000 ha) und eine Reihe weiterer kleinerer Naturschutzgebiete im Vorküstenraum. Das Gebiet des Parks reicht von der deutschdänischen Grenze bis zur Elbmündung. Es wird in drei Zonen eingeteilt. Zone 1 beherbergt die absolut geschützten Seehundbänke und Vogelschutzgebiete und macht etwa 30% der Gesamtfläche aus. Zone 2 kann schon in mehrfacher Weise naturverträglich genutzt werden und die Restzone 3 steht fast unverändert zur wirtschaftlichen Ausnutzung zur Verfügung.

Naturschutz aufgrund der umfangreichen Bebauungen sowie anderweitigen Nutzungen und Veränderungen der Insellandschaft ist die Notwendigkeit des Naturschutzes verstärkt in Erscheinung getreten. Die Hälfte der Insel (Nordspitze und Dünen) steht unter Naturschutz. Die restliche Fläche ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Naturzentrum des Öömrang Ferian

Tel.: 1635

Norddorf

am Schwimmbad

Mo, Mi u. Fr: 13.00 - 17.00 Uhr

ab 01.04.2001

Mo - So: 10.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag Ruhetag

 

Naturzentrum

der Schutzstation Wattenmeer

Tel.: 2718

Wittdün

"Nordseehalle"

hinter der Kurverwaltung

täglich:

15.00 - 18.00 Uhr

Dienstag Ruhetag

Aquarien Landschaftsmodelle Dioramen

Infotafeln

Nebel Friesenhaus in Nebel > KLICKEN zu Großansicht= Neues Bohl (leitet sich von nia + bel, altdänisch boli für Siedlung ab; fries.: Neebel) wurde um 1600 gegründet und zeigt die beschauliche Atmosphäre eines ursprünglichen Friesendorfes. Es ist das Dorf der Seefahrer, Landwirte und Handwerker. Der Fremdenverkehr erhielt erst nach dem Zweiten Weltkrieg Einzug. Als Kirchdorf sowie mit Schule, Amtsverwaltung und anderen Behörden ist Nebel Hauptort der Insel. Zum Gemeindegebiet Nebel gehören auch Süddorf und Steenodde. Die reetgedeckten Friesenhäusern und der historische Ortskern machen Nebel zum schönsten Ort der Insel und auf dem Friedhof rund um den Kirchturm von St. Clemens "erzählen" die Grabsteine ehemaliger Seefahrer von der Zeit, als die Amrumer noch als Walfänger und Handelsleute zur See fuhren.

Wissenswertes über Brauchtum und Tradition der Insulaner erfährt der Besucher in einem Erdholländer, einer zum Museum ausgebauten Mühle aus dem Jahr 1771, und im alten "Landsmannhaus" von 1736, das seit 1995 als "Öömrang Hüs" Zeugnisse friesischer Wohnkultur und Seefahrergeschichte präsentiert.

Norddorf Fußweg in Norddorf(fries.: Noorsaarep) Aus dem ärmlichen 40 Häuser entwickelte sich seit 1890 der heutige Kurort mit rund 3000 Gästebetten. Zu verdanken hat Norddorf diese Entwicklung den Bodelschwinghschen Hospizen, dem Hotelier Heinrich Hüttmann und Privatinitiative der Dorfbewohner. Die Struktur und das Wirtschaftsleben sind mittlerweile ganz auf den Fremdenverkehr ausgerichtet. Dennoch gelang es, das dörfliche Ambiente zu bewahren. Das Zentrum bildet eine belebte Fußgängerzone mit Geschäften und Café. Hier ist auch das einzige Kino der Insel und ein beheiztes Meerwasserfreibad zu finden.


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