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Ekkenekkepenn und der Schiffer (Märchen, Sage, Geschichte, Legende, Erzählung - aus "Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr", Hans Philippsen, 1928) Einst
segelte draußen auf der Nordsee ein Schiff. Das Wetter war anfangs heiter
und die See glatt und schön; doch bald wurde das Wetter unruhig und
wild, und das Schiff geriet in große Gefahr. Da tauchte plötzlich dicht
bei dem Schiffe die Gestalt des Meeresgottes auf, der den Kapitän zu
sprechen verlangte. Als der Kapitän ihn fragte, wer er sei und was er
wolle, antwortete er: "Ich bin der Meeresgott Ekkenekkepenn und
bin gekommen, um deine Frau zu bitten, meiner Gemahlin ran in ihrer
schweren Stunde Hilfe zu leisten." Der Kapitän wollte davon nichts
wissen und schlug ihm die Bitte ab; doch der Meeresgott entgegnete:
"Wenn sie nicht kommt und meine Frau noch länger leiden muss, so
wird sie noch ungeduldiger, und das Wasser wird so unruhig , dass ihr
alle mit eurem Schiff ertrinken werdet." Als die Frau des Kapitäns
davon hörte, beschloss sie, mit dem Meeresgott hinabzugehen, und kaum
war sie verschwunden, als auch schon das Meer sich wieder beruhigte.
Nach etwa einer Stunde kam sie wieder und erzählte, wie die ran eines
großes Meereskalbs genesen sei, worüber nicht nur sie, sonder auch der
Meeresgott selbst eine ungemeine Freude gezeigt hätten und Ekkenekkepenn
selbst sie mit vielen Geschenken zum Schiff gebracht hätte.
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