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Eiszeit Ebbe und Flut Auf Amrum bedeutet Ebbe nichts anderes, als dass von der Nordsee nichts mehr zu sehen ist. Aber keine Panik! Irgendwann übernimmt die Flut wieder das Ruder und Amrum wird erneut zur Insel. Eiderenten (Somateria mollissima) vor allem wegen ihrer Daunen bekannt, gelten als bedrohte Art an der Nordseeküste. Sie brüten mit etwa 1700 Brutpaaren an der schleswig-holsteinischen Westküste, die meisten davon auf Amrum. Die Eiderente gehört zu den häufigsten Brutpaaren der Insel. Das Wattenmeer nutzen sie im Hochsommer als Mausergebiet, manche überwintern auch hier. An der Ostsee verbringen sie den Rest des Jahres. Eiderenten ernähren sich von Herz- u. Miesmuscheln, die sie unzerkaut mit Schale schlucken und dann in ihren kräftigen Muskelmägen knacken. Etwa 1,5 kg brauche sie am Tag. Vier bis sechs grüne Eier findet man im Gelege. Damit die Eier während der Nahrungsbeschaffung nicht abkühlen, rupft sie sich Daunen aus und bedeckt damit ihr Nest. Die geschlüpften Jungen werden direkt zum Wasser geführt und dort von mehreren Entenmüttern betreut. |